Zeeland ist unser Ort zum Durchatmen. Kein Programm, keine Pflichttermine – einfach Strand, Meeresluft und Zeit.
Manche Orte muss man nicht lange erklären. Zeeland ist so ein Ort. Weiter Himmel, Meeresluft, Strand und Stille – hier schalten wir einfach ab. Wir fahren drei bis vier Mal im Jahr hierher, manchmal für eine Woche, manchmal nur für ein Wochenende. Immer mit demselben Gefühl bei der Ankunft: Gut, dass wir wieder da sind.
Im Laufe der Jahre haben wir viele Ecken der Region kennengelernt, verschiedene Unterkünfte ausprobiert, Restaurants getestet und Strandbuden entdeckt. Was hier folgt, sind unsere persönlichen Tipps – kein vollständiger Reiseführer, sondern das, was wir wirklich empfehlen können.
Essen & Trinken
Zeeland schmeckt nach Meer. Austern, Muscheln, frischer Fisch – die Region ist kulinarisch stärker, als viele erwarten.
Unsere Lieblingsadressen:
Oesterij in Yerseke ist unser erster Pflichtprogramm-Stopp auf dem Weg nach Zeeland. Wer keine Austern mag: Hier findet man sie in so vielen Variationen – roh, gratiniert mit Käse, gedämpft mit Sauce Béarnaise – dass man unweigerlich eine Lieblingsversion findet. Himmlisch.
Seafarm ist europäischer Marktführer im Handel mit eigenen Austern, Schwertmuscheln und Steinbutt aus der Oosterschelde. Wer wirklich frischen Fisch und Meeresfrüchte möchte, ist hier richtig.
Brasserie Hotel Katoen in Goes hat eine schöne Lunch-Karte und eine ruhige, beheizte Außenterrasse – man merkt kaum, dass man mitten im Stadtzentrum sitzt.
Unsere Lieblings-Strandbuden sind das Strandpaviljoen Bluv in Westkapelle und Our Seaside in Renesse. Egal ob drinnen am Kamin oder draußen windgeschützt in der Sonne: nach einem langen Strandspaziergang gibt es hier kaum etwas Besseres. Nicht zu vergessen, das Kaapduin in Dishoek ist mehr als eine Strandbude – Muscheln, frischer Salat und eine Atmosphäre, die uns jedes Mal ein bisschen an eine spanische Insel erinnert.
Sightseeing
Zeeland ist mehr als Strand. Die kleinen Städte der Region lohnen sich – jede auf ihre eigene Art.
Middelburg ist die Hauptstadt der Region und eines der schönsten Städtchen weit und breit. Historische Bauwerke, gute Geschäfte, angenehmes Tempo. Am schönsten erlebt man die Stadt bei einer Fahrt mit dem Rondvaartbootje – einem kleinen Rundfahrtboot durch die Grachten.
Vlissingen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die überdachte Einkaufsstraße wurde modernisiert, rund um den Hafen ist ein komplett neues Wohngebiet entstanden. Lohnt sich wieder.
Zierikzee lädt zum ziellosen Bummeln ein. Hafen, Stadttore, Kirchen, Türme, Mühlen – man kommt kaum vom Fleck, weil es überall etwas zu entdecken gibt.
Goes ist die Shopping-Adresse der Region. Rund um den Grote Markt findet man viele Geschäfte und Restaurants. Kleiner Hinweis: Goes nennt sich Hansestadt, gehörte aber nie wirklich zu den Hansestädten.
Veere ist klein und beschaulich – und genau das ist der Charme. Am Hafen gibt es Gastronomie, aber unser absoluter Liebling ist Oma’s Snoepwinkel mit über hundert Sorten altholländischer Bonbons. Pflichtbesuch.
Wer tiefer in die Region eintauchen möchte, findet auf zeeland.com eine umfangreiche Übersicht zu Ausflügen, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten.
Einkaufen
Die Wochenmärkte in Zeeland sind ein Erlebnis. Von Mitte Mai bis Mitte September findet täglich in einem anderen Ort Markt statt – mit frischen Lebensmitteln, Saisonkleidung, Lederwaren und allem, was dazu gehört. Wir verlassen keinen Markt ohne Stroopwafels.
Montag: Domburg | Dienstag: Zoutelande | Mittwoch: Vrouwenpolder | Donnerstag: Middelburg | Freitag: Vlissingen
Für den täglichen Einkauf: Wer typisch holländische Produkte sucht, findet sie am besten im Albert Heijn XL und im Jumbo – aber auch Lidl, Aldi, Plus und Coop sind in der Region gut vertreten.
Übernachten
Für ein oder zwei Nächte buchen wir meist ein Hotel – unsere Favoriten sind das Streefkerksehuis, das Fletcher Zuiderduin Beachhotel und Plein 40 mitten in Zoutelande. Wer lieber in der Stadt schläft: Das Hotel Katoen in Goes ist eine gute Wahl.
Für längere Aufenthalte buchen wir im Duinpark Het Kunstlicht. Die Häuser gehören verschiedenen Eigentümern und sind deshalb individuell eingerichtet – das macht den Unterschied.
Mit dem Wohnmobil gilt in den Niederlanden: Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen ist nicht erlaubt. Dafür gibt es eine große Auswahl an Campingplätzen – besonders empfehlen wir einen Blick auf die sogenannten Minicampings, kleine Plätze oft direkt bei Bauernhöfen.
Drei Plätze, die wir aus eigener Erfahrung empfehlen können: Im Winter fahren wir gerne zum Strandpark Zeeuwse Kust in Renesse. Das Minicamping Boogaard in Zoutelande ist ein familiengeführter kleiner Platz, den wir großartig finden – hier gibt es auch kleine Chalets für alle, die nicht mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sind. Und der Camping Weltevreden liegt grandios direkt an der Düne, mit einem tollen Sanitärgebäude. Für die Lage zahlt man entsprechend – aber sie ist es wert.
Eine gute Übersicht über weitere Campingplätze in der Region gibt es auf Zeeland.com.
Gut zu wissen
Dieser Beitrag wächst mit uns. Wir ergänzen ihn nach jedem Besuch um neue Entdeckungen.
Infos | Tipps
- Aktuelle Infos gibt’s bei Visit Zeeland
- Oder bei Zeeland.com
- Auf dem Blog Unter Freunden gibt es eine Menge Gastronomie-Tipps

























